Stress reduzieren mit Atemtherapie: Was es kostet, wer das bezahlt und was es wert ist

Stress reduzieren: Was kostet Atemtherapie? Skizze: Mannzgöggeli mit Dollaraugen und Geld im Bauch

Wer bezahlt, wenn du mit Atemtherapie Stress reduzieren möchtest? 

Wie hängen Atemtherapie und Stressabbau zusammen? Wie kannst du Atemtherapie für dich nutzen, um im Alltag zufriedener zu werden und dich wohl und sicher im Körper zu fühlen?

Da ist erst einmal eine kurze Vorstellungsrunde nötig: Ich mache dich gerne mit Atemtherapie bekannst, damit du einen Eindruck gewinnen kannst, was Atemtherapie alles bedeutet.

Du möchtest aber nun zuerst wissen, was es kostet:

Rückerstattung von deiner Krankenkasse für dein Portemonnaie

Kläre mit deiner Krankenkasse (wenn du eine Zusatzversicherung hast), welchen Anteil deiner Ausgaben sie dir rückerstatten werden. Schaue bei der Wahl deiner Therapeutin oder deines Therapeuten darauf, dass die entsprechenden Anerkennungen vorliegen.

Die folgenden Preisangaben sind Erfahrungswerte und Schätzungen von mir. Besprich die Kosten mit der Therapeutin/dem Therapeuten deiner Wahl vor Beginn der Therapie und hole dir die genauen Infos dazu für deine individuelle Situation.

Eine Stunde Atemtherapie (Einzelbehandlung) kostet zwischen CHF 110-140. Der Stundenansatz hängt von vielen Faktoren ab, z.B. Praxisstandort und Qualifikationen.

Eine Gruppenstunde Atemtherapie kostet zwischen CHF 20-50, je nach Gruppengrösse und Kursinhalt.

5 Ideen, wie du beim Stress reduzieren mit Atemtherapie Geld sparst

Auch ohne Finanzspritze von deiner Krankenkasse kannst du weniger ausgeben und trotzdem deinen Stress mit Atemtherapie reduzieren:

  1. Manche Therapeutinnen und Therapeuten bieten Pakete an, z.B. 5 Stunden Einzeltherapie oder Abos für Gruppenstunden. Das könnte Sparpotenzial haben für dich.
  2. Wenn du eine KulturLegi hast, kannst du im Angebotskatalog nachschauen, wer was mit welchen Vergünstigungen anbietet. (KulturLegi kann beantragen, wer in der Schweiz mit einem knappen Budget leben muss.)
  3. Tauschnetzwerke, z.B. give&get. Eine Stunde Arbeit = eine Stunde Arbeit. Im Tauschnetzwerk bezahlst du mit deinem Zeitguthaben.
  4. Atemtherapeutinnen in Ausbildung arbeiten bereits praktisch und bieten Behandlungen oder Kurse oft zu günstigen Tarifen an. Erkundige dich bei den Schulen, die ausbilden, ob jemand Kapazitäten hat.
  5. Schaue auf Social Media, ob es Atemtherapeuten gibt, die online live- bzw. gratis-Veranstaltungen, Übungen und Tipps für ihre Follower anbieten. Vernetze dich! #atemtherapie

Im Internet gibt es viele frei zugängliche Angebote, die du nutzen kannst, z.B. Anleitungen für Atemübungen, oder du trägst dich in Mailinglisten ein um exklusiv Übungsanleitungen zu erhalten. Lies dazu meinen Artikel «Richtiges Atmen: 6 Angebote für 0 Euro, die dir dabei helfen können»

Auch Zeit ist Geld: Wieviel Zeit kostet dich die Therapie und wie lange soll sie dauern?

Je nachdem, ob du vor Ort in die Atemtherapie gehst oder online-Angebote nutzt, wird es dich zu Beginn einige Stunden pro Woche kosten. Dies (inkl. Anreise) kannst du als Investition in dich selbst abbuchen, denn nun kümmerst du dich um etwas, das sich dir zeigen will. Das braucht Mut und Effort. Klopfe dir schon mal auf die Schultern!

  • Atemtherapiestunden: Nimm dir ca. 5 Behandlungsstunden lang Zeit, die Methode und die gewählte Therapeutin sowie ihre Arbeitsweise kennenzulernen, bevor du eine Entscheidung fällst.
  • Dauer der Atemtherapie: Es kommt drauf an. Je nachdem, wie deine Situation ist und wie oft/intensiv du arbeiten kannst/willst, wie sich deine Beschwerden entwickeln und was sonst noch dazukommt. Wichtig finde ich regelmässige Standortbestimmungen und ich appelliere gerne an den gesunden Menschenverstand 😉.
  • Pausen gehören zur Arbeit: Auch wenn du zwischendurch «nichts» machst, deinen Prozess ruhen lässt - auch (und vor allem!) dann entwickelt sich das weiter. Das gefällt mir persönlich an der Atemtherapie.
  • Im Alltag tust du gut daran, dir regelmässig Zeiten fürs Üben einzuräumen. Du kannst das mit alltäglichen Tätigkeiten verbinden, damit du das neu Erfahrene wirklich nachhaltig in dein Leben aufnehmen kannst.
  • Wenn du merkst, dass du wirklich keine Zeit hast, dann beschränke dich darauf, «einfach» deinem Atem zu lauschen - egal, wo du gerade bist und was du tust. Das dauert keine Minute und du hast dein «Werkzeug» immer dabei.

Was dir eine Atemtherapie ausserdem abverlangen wird (eine Prognose)

Jeder Mensch ist einzigartig im Erleben, Wahrnehmen und in seinem Wesen. Was also bei dir passieren wird, das erfährst du, wenn es soweit ist. Gewisse Erfahrungen machen aber die meisten, die sich auf ihren Atem einlassen:

  • Mit Atemtherapie wendest du dich zu dir selbst hin und steigst in einen Prozess ein. Neu Erlebstes machst du dir bewusst über die Arbeit mit Körper und Atem. Wenn sich z.B. Spannungen lösen, kann das weh tun. Schaue darauf, dass du dich aufgehoben und gut begleitet fühlst.
  • Du übst den Kontakt zu dir, was vielleicht noch nicht so vertraut ist. Im Üben lernst du dich kennen: Wahrnehmen deines Körpers, deinen Rhythmus erfahren, in die Stille eintauchen ... wohltuend oder herausfordernd? Bleibe dir selbst gegenüber sorgfältig und geduldig.
  • Gewohnheiten im Alltag zu ändern ist ein Marathon: Ich empfehle dir kleine Schritte und einen laaaangen Atem. Dafür wirst du mit Atemtherapie wunderbar ausgerüstet und übst, wie du den Boden unter den Füssen behalten und jederzeit wiederfinden kannst. Eine Achterbahn kann es trotzdem werden!
  • Es kann auch mal brodeln: Gefühle gehören zu unserem Leben dazu und der Umgang mit ihnen ist nicht immer einfach. Atemübungen können dich dabei unterstützen, mit Gefühlen umzugehen und Raum zu schaffen für die Entfaltung deines Wesens. Das Träumen kann auch dazu kommen.

6 Tipps für dich, wenn du jetzt gleich Stress reduzieren möchtest

Aktive und bewusst gestaltete Pausen bringen laut Forschung am meisten Erholung. Stelle dir also Pausen zur Verfügung, in denen du dich wirklich erholen und entspannen kannst! Kürzer, dafür häufiger, lautet die Empfehlung.

  1. Setz dich aufrecht hin, platziere die Füsse auf dem Boden und nimm dich wahr. Was bewegt sich in dir? Lass den Ausatem ausströmen.
  2. Probiere eine Mikropause aus und nimm mit allen Sinnen wahr, was sich dir zeigt im Körper. Dauert weniger als 1 Minute! Wähle aus dem Mikropausen-Einmaleins.
  3. Provoziere Lösung mit Gähnen. Schaffe innerlich Raum und bring dich in Balance mit einem herzhaften Gähnen. Wenn du jetzt noch nicht gähnst, schau hier. 
  4. Lade dir 100+ Mikropausen zum Ausdrucken herunter, damit du jederzeit eine Idee zur Hand hast und dafür nicht an den Compi musst.
  5. Geh weg vom Compi-Bildschirm oder leg dein Smartphone zur Seite und geniesse ein paar Momente offline. Beobachte deinen Atem: Was verändert sich?
  6. Gönne dir frische Luft und beweg dich ein wenig, am besten im Wald. So kannst du dein Immunsystem stärken und deine Nerven beruhigen.

Stress reduzieren mit Atemtherapie: Was sagt dir «Atemtherapie» überhaupt?

Um herauszufinden, ob Atemtherapie für dich in Frage kommst, möchtest du sicher einfach mal wissen, worum es bei dieser Behandlungsform geht. Vielleicht kennst du Atemtherapie bereits?

Klicke auf die Aussage, die am besten auf dich zutrifft und erfahre mehr zu Atemtherapie.

Stress reduzieren. Sprechlase: Atemtherapie? Noch nie gehört. Was ist das?
Stress reduzieren Atemtherapie Achtsamkeit
Stress reduzieren. Sprechblase: Ich wende schon seit Jahren Atemtechniken an.
Stress reduzieren. Sprechblase: Das ist doch Physiotherapie für die Lunge?

Was ist Atemtherapie und wie verhilft sie dir zurück zum Gleichgewicht?

  • Atemtherapie sieht den Menschen als Ganzes mit Körper, Seele und Geist in seinem Umfeld und in seinen Beziehungen sowie mit seiner Lebensgeschichte. Der Atem ist mit allen Körperfunktionen verbunden und der Schlüssel dazu, die eigenen Kräfte zu stärken.
  • Atemtherapie hilft bei Stressabbau, weil die Behandlungen und Atemübungen harmonisierend auf das autonome Nervensystem wirken, besonders auf den Teil, der für Ruhe, Entspannung und Erholung zuständig ist. Mit Atemtherapie kannst du Achtsamkeit pflegen, Resilienz aufbauen und dein ureigenes Wesen (wieder-)entdecken.
  • Atemtherapie kann Beschwerden lindern und vorbeugen. Sie unterstützt dich dabei, deine Selbstheilkräfte anzuregen, z.B. bei Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Angst- und Erschöpfungszuständen, Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Haltungsschwächen und Stabilitätsproblemen oder Stress/Burnout.
  • Es gibt verschiedene Methoden der Atemtherapie und die Arbeitsweisen sind unterschiedlich. Näheres dazu findest du beim Berufsverband der Schweizer Atemtherapeuten und Atemtherapeutinnen AFS Atemfachverband Schweiz. Auf meinem Blog geht es um Atemtherapie nach Middendorf.
Stress reduziern: Einatem kommen lassen, Ausatem ausströmen lassen, Pause - warten ... bis der neue Einatem von selbst wiederkommt

Deine erste Atemtherapie: Wie startest du und was erwartet dich?

  • Wenn es erstmal ums Kennenlernen geht, rechne mit ca. 5 Therapiestunden um herauszufinden, ob die Methode für dich stimmt und die Chemie zwischen deiner Behandlerin bzw. deinem Therapeuten und dir. 
  • Es hängt individuell davon ab, was du für ein Anliegen mitbringst, wie komplex das ist und wie intensiv du daran arbeiten kannst/willst. Für den Anfang ist ein wöchentlicher Rhythmus für die Behandlungen sinnvoll.
  • Je nachdem, ob du Gruppenstunden besuchst und wie konsequent du in deinem Alltag das neu Erfahrene erleben und bewusst, aktiv einsetzen kannst, wird dein Prozess schneller oder langsamer ablaufen.
  • Geduld ist sowieso gefragt: Gehe sorgfältig mit dir selbst um und verlange nicht zu viel aufs Mal oder zu schnelle Fortschritte. Es geht um den Raum, in dem du dich als Mensch entfalten kannst, ums Geschehen lassen, das lässt sich nicht erzwingen.
  • Wie lange deine Atemtherapie dauern wird, hängt auch davon ab, wann du entscheidest, dass du dein Ziel erreicht hast oder wenn du merkst, dass du ohne Begleitung gut weiterkommst.

Wo gibt es Atemtherapie?

Atemtherapie gibt es nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland und Österreich ist sie verbreitet. Bei den Berufsverbänden der jeweiligen Länder findest du mehr Infos dazu. 

Kläre vorab, welche Art von Atemtherapie du brauchst und wo es Angebote dazu gibt. Damit kannst du Missverständnisse vermeiden: «Atemtherapie» ist z.B. in der Schweiz einerseits eine Spezialisierung der Physiotherapie und andererseits eine anerkannte Methode der Komplementärtherapie.

Das macht nicht nur bezüglich Arbeitsweise einen Unterschied, sondern auch für die Bedingungen einer Rückerstattung. (Verordnete Physiotherapie übernimmt die Grundversicherung, Leistungen der Komplementärtherapie - Atemtherapie, wie auf diesem Blog beschrieben - werden allenfalls gemäss Vertrag aus der Zusatzversicherung der Krankenasse vergütet.)

Anhand von Therapeutenlisten kannst du dich informieren, wer in deiner Nähe die Qualifikationen und ein Angebot hat, das deinen Bedürfnissen und Erwartungen entspricht.


Therapeutenlisten

AFS Atemfachverband Schweiz

EMR Erfahrungsmedizinisches Register

Therapeutenlisten der Krankenkassen: z.B. Helsana, Sanitas, Swica, Visana u.a.


Vor Ort in der Praxis, online oder zu Hause mit Anleitungsvideo?

Kursangebote kannst du z.B. online recherchieren, im Kurskalender des AFS Schweiz nachschauen oder auf Webseiten von Institutionen in deren Kursprogramm.

  • Die Arbeit mit Berührung durch den Therapeuten/die Therapeutin ist nur vor Ort möglich.  
  • Online gibt es Kursangebote für Gruppen, die hybrid stattfinden oder rein online sind.
  • Du kannst zu Hause selbstständig Anleitungsvideos im Internet schauen und für dich umsetzen.

Immer mehr Angebote, Tipps, Übungsanleitungen und gratis live-Sessions gibt es auch auf den Social Media-Kanälen. Vernetze dich und erhalte die Infos zu Angeboten von Therapeutinnen deiner Wahl auf diese Weise.

Die verschiedenen Orte und Formen kannst du natürlich kombinieren und vor allem darauf schauen, dass du alles Gelernte immer in deinem Alltag anwendest und es dir so zu eigen machst, wie es dir am besten dient.

Abgesehen vom Stressabbau:
Was bringt dir Atemtherapie?
  • Der Atem reagiert unmittelbar auf eine Situation und wird zu deinem Kompass, an dem du dich jederzeit orientieren kannst. So übst du, dich wahrzunehmen und förderst das Bewusstsein dafür, wie du immer wieder ins Gleichgewicht kommst.
  • Du lernst deinen Körper besser kennen und beginnst, mit allen Sinnen die Welt in dir drin und um dich herum wahrzunehmen. Jeder und jede ist in der eigenen Wahrnehmung einzigartig – es ist also ein Geschenk und immer wieder neu erlebbar!  
  • Du gewinnst Lockerheit und Zuversicht, indem du mehr auf das Gute, Gesunde und Funktionierende schauen lernst. Das gibt Raum für deine Entwicklung.
  • Im Alltag setzt du Mini-Schritte um unterwegs zu deinem individuellen Ziel. Aktiv und bewusst beginnst du, für dich zu sorgen und was du erlebst, lässt sich einordnen und du entdeckst immer mehr Möglichkeiten, wie du deine Beschwerden aus eigener Kraft beeinflussen kannst.
  • Den Atem hast du immer dabei: Egal wo und wann – jederzeit und sofort kannst du dich mit deinem Atem verbinden und dich damit selbst stärken!

Was läuft bei einer Atemtherapie ab?

  • Atemtherapie arbeitet mit und am Körper: Bei der Behandlung auf der Liege wird durch Druck und Dehnung über deine Kleidung mit den Händen der Therapeutin/des Therapeuten dein Atemgeschehen angeregt, damit du es in deiner Wahrnehmung erfoschen kannst. Auch bei Atemübungen wird angeleitet, wie du deinen Körper und dein Atemgeschehen erfahren, wertfrei beobachten und reflektieren kannst.
  • Damit das Erlebte im Bewusstsein ankommen kann, ist es wichtig, dass du dir genügend Zeit lässt, den neuen Erfahrungen nachzuspüren. Beim Reflektieren unterstützt der Austausch in der Gruppe und/oder das begleitende Gespräch in deinem Einzelprozess.
  • Atemtherapie kann im Einzelsetting oder in der Gruppe stattfinden. Atemtherapie gibt es vor Ort in der Praxis oder online. Atemübungen werden in der Therapiestunde angeleitet, gemeinsam ausgeführt und reflektiert oder du baust sie selbstständig in deinen Alltag ein.

Wo stehst du jetzt und was könnte Atemtherapie für dich verändern?

Bildschirmarbeit belastet dich

Nackenschmerzen, Verspannungen, Kopfschmerzen, müde Augen, schlechte Laune schon am Montagmorgen? Gönne dir regelmässig Pausen im Arbeitsalltag. Starte jetzt mit einer Mikropause vor dem Bildschirm, das dauert weniger als eine Minute. In meinem Mikropausen-Füllhorn findest du immer wieder neue Ideen: Mikropausen online besuchen und Zufallsidee erhalten.

Du kannst dich schlecht entspannen

Du bist gestresst, fühlst dich erschöpft und seit längerem überlastet? Du weisst gar nicht mehr, wie es ist, zur Ruhe zu kommen? Atemtherapie kann dir dabei helfen, deine Balance wiederzufinden und dein Nervensystem dabei zu unterstützen. Probiere selbstständig geeignete Atem- und Körperübungen aus. Auf meinem Blog kannst du dir Anregungen holen, wie du zur Ruhe kommst, z.B. mit der Übung Körper ausstreichen (Video).

Du hast Schmerzen

Schmerzen sind ein Zeichen, ein Warnsignal des Körpers oder der Seele. Wenn du regelmässig Schmerzen hast, sie sehr stark sind oder du einen Unfall hattest, begib dich unverzüglich in eine ärztliche Abklärung! Wenn du Schmerzen lindern möchtest und/oder Umgang damit verändern willst, kann dir Atemtherapie eine Stütze sein: Indem du deine Selbstheilkräfte unterstützt und dich vertrauensvoll in die Ruhe bringst. Erfahre in einem Infogespräch mehr darüber, was wir in deiner Situation tun können. Infogespräch vereinbaren oder buche einen Termin.

Du möchtest mehr bei dir sein

Wenn du nach Möglichkeiten suchst, deine Mitte zu finden und zu pflegen, dich abzugrenzen, deine Bedürfnisse wahrzunehmen und gut für dich zu sorgen, kannst du Übungen ausprobieren, die dir dabei helfen. Warum funktioniert das? Der Atem ist das verbindende Element zwischon innen und aussen. Das Wahrnehmen des Körpers unterstützt dich dabei, dich zu orientieren. Teste jetzt eine Übung für den Kontakt zu dir oder versuche es mit Gähnen (Ja, wirklich!).

Was wird es dich kosten, wenn du jetzt nichts unternimmst?

Wenn du dir Veränderung wünschst, starte jetzt damit, sie in dein Leben einzuladen. Lass dich von deinem Atem führen.

  • Dauer-Stress schadet der Gesundheit. Wenn du merkst, dass du aus dem Takt geraten bist und gar nie mehr richtig zur Ruhe kommen kannst, kann es sich lohnen, dir jetzt Unterstützung zu suchen. Lies dazu auf meinem Blog Was im Körper abläuft bei Stress.
  • Ein dauerhaft gestörtes Gleichgewicht macht sich bemerkbar: Hörst du darauf, was dein Körper dir sagt? Ständige Schmerzen, häufige Erschöpfung, Müdigkeit und Schlafprobleme, Lustlosigkeit und hartnäckige Verspannungen sind ein Anzeichen dafür, dass etwas aus der Balance geraten ist. 
  • Bist du dir bewusst, dass längerfristig bestehende Belastungen sich zu Beschwerden entwickeln, diese verschlimmern oder zu ernsthaften Bedrohungen für deine Gesundheit führen können? Gib dir selbst die Unterstützung - oder hole sie dir, um das wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Ich bin keine Hellseherin und weiss nicht, was es dich in Zukunft kosten wird, wenn du jetzt nichts unternimmt. Aber ich bin sicher: Atemtherapie eignet sich dafür, um dich widerstandsfähiger und belastbarer zu machen, damit du dem Stress, dem Druck und den herausfordernden Einflüssen in deinem Leben gut geerdet und zuversichtlich begegnen kannst.

Deine 3 wichtigsten Take-Aways um ab sofort Stress zu reduzieren

  1. Lieber kurze Pausen machen, dafür öfters. Aktiv und bewusst gestaltete Pausen bringen laut Forschung mehr Erholung.
  2. Starte im Alltag mit dem kleinsten möglichen Schritt, z.B. mit Mikropausen vor dem Bildschirm. Anregungen findest du im Mikropausen-Füllhorn.
  3. Suche dir Begleitung für dein Anliegen. Du musst nicht alles alleine meistern. Dein Atem macht es vor: er kommt immer wieder von selbst.

Die Informationen zu diesem Artikel habe ich nach bestem Wissen und Gewissen für dich zusammengestellt. Sie ersetzen keinen Arztbesuch, sondern sind rein informativ gedacht.

Atemtherapie bei mir: Lies hier weiter, was Atemtherapie bei mir kostet und schau dir die (FAQ Häufige Fragen) an.  

Welches der 3 Take-Aways nimmst du mit? Kommentiere gerne und/oder teile mit uns, was dich beschäftigt.

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