Gähn-Update: 5 Quellen zum Gähnen, die du dir unbedingt anschauen musst

Meditation 15 min mit Gähnen (Skizze)

1 Gähnen als Tor zur Meditation: Audio-Anleitung (Meditation 15 min)

Entspannen und zur Ruhe kommen in einer Meditation ist nicht so einfach. Wie gelingt es dir, dich so wahrzunehmen, dass du deinen inneren Raum erforschen kannst?. 

Die Meditationsexpertin Marianne Bentzen empfiehlt Gähnen als Einstieg. Gähnen hilft beim Übergang zur Meditation. Das findest du in ihrem Buch «Neuroaffektive Meditation - Grundlagen und praktische Anleitungen für Psychotherapie, Alltagsleben und spirituelle Praxis. Meditation im Dialog mit Neurobiologie und Entwicklungspsychologie.»[1].

Bentzen empfielt das Gähnen als Übergang in die Mediation, weil das spielerische Bewegen mit Dehnen und Gähnen dabei unterstützt, den Kontakt zu sich herzustellen. Über den Körper mit seinen einzigartigen Wahrnehmungen wirst du aufmerksam und neugierig auf das, was gerade ist. Dieses Lauschen ist eine Grundlage um deinen inneren Raum zu entdecken.

Auf der Verlags-Seite gibt es die Meditation «Der Übergang in die Meditation mithilfe des Gähnens» zum Reinhören, Mitmachen und sogar Herunterladen auf Englisch und Deutsch: Meditation 15 min

15 Minuten sind dir jetzt gerade zu lange? Hier findest du die Anleitung zu einer kürzeren Meditation, einfach um zu entspannen und Kontakt zu dir aufzunehmen. Gähnen nicht ausgeschlossen 😉

2 Alles übers Gähnen: Ein pdf zum Downloaden

Die Forscher sind sich nicht einig und manche  Halbwahrheiten zum Gähnen halten sich hartnäckig. Wenn du wissen willst, ob das Gähnen nun wirklich das Gehirn kühlt, den Sauerstoff im Blut erhöht oder «nur» der Kommunikation dient - lies den Artikel von Adrian Guggisberg: Gähn! (Pdf-Download)[2]

Adrian Guggisberg ist einer der wichtigsten Chasmologen (Gähnforscher) der Gegenwart. Der promovierter Neurologe arbeitet in der Abteilung für Neurorehabilitation des Universitätsspitals Genf.

Du möchtest mehr darüber wissen, warum wir gähnen und was es bewirkt? Diverse Artikel zum Gähnen auf Susannes Atem-Blog.

3 Gähn-Impulse aus Österreich: Videos schauen und mitmachen

Magst du das Gähnen, weil es so wohltuend und einfach ist? Du probierst es immer wieder gerne aus und interessante Fakten zum Gähnen faszinieren dich auch? Hier findest du das Gähn-Impulse-Set (Videos) von und mit Peter Cubasch. Die Videos sind 3-5 Minuten lang und behandeln Themen wie «Sicher gähnen», «Kiefer lösen und entspannen» oder «Gähnen und Dehnen».

Peter Cubasch beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Gähnen und in seinem Buch «Gähnen – Der natürliche Weg zu Entspannung und Wohlbefinden»[3] erzählt er mehr zu seinem Gähn-Training.


4 Soziale Vorteile durch ansteckendes Gähnen: Online lesen

«Achtung: Dieser Artikel könnte euch zum Gähnen bringen.» schreiben die Verfasser des Artikels «Ansteckendes Gähnen bringt soziale Vorteile»[4] auf nationalgeographic.de.  Es geht um gemeinsames Gähnen bei Säugetieren, die in Gemeinschaften leben. Das können Wölfe, Primaten oder Löwen sein. 

Bei Menschen weiss man bereits, dass ansteckendes Gähnen ein Zeichen von Empathie sein kann. Neu geforscht wurde nun bei den Löwen - was bedetet es für Löwen, sich vom Gähnen eines Artgenossens oder einer Artgenossin anstecken zu lassen? Weiterlesen

5 Wer gähnt ist müde oder gelangweilt?!

Bist du nun müde? Vielleicht vor lauter Gähnen oder auch saisonal bedingt, weil draussen Frühling ist? Im Artikel «Schluss mit Gähnen: 8 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit»[5] geht es ums wach und munter werden. 

Die gute Nachricht: Frühlingsmüdigkeit ist keine Krankheit, sondern geht vorüber. Die schlechte Nachricht fürs Gähnen: Es hat einfach einen zweifelhaften Ruf. Wer gähnt ist entweder müde oder gelangweilt, so will es das Mainstream-Verständnis. In der Atemtherapie ist das anders!

Ich finde Gähnen eben gar nicht langweilig - vom perfekten Übergang in die Meditation bis zum sozialen Vorteil ist es doch einfach ein Multitalent. Ich freue mich jedes Mal, wenn es mich heimsucht. Wie ist das bei dir und was sagst du dazu? Schreib's in den Kommentar!  


[1] Bentzen, Marianne. Neuroaffektive Meditation. Grundlagen und praktische Anleitungen für Psychotherapie, Alltagsleben und spirituelle Praxis. Meditation im Dialog mit Neurobiologie und Entwicklungspsychologie. Lichtenau/Westfahlen: G.P. Probst 2020.

[2] Guggisberg, Adrian G. (2012): Gähn!. In: Gehirn & Geist. Dossier Spektrum Wissenschaft. Nr. 3/2012. S.6-9

[3] Cubasch, Peter (2016): Gähnen – Der natürliche Weg zu Entspannung und Wohlbefinden. Mit einer Einführung in das CHASMO-Training© (Gähntraining). Tuttlingen: HCD-Verlag

[4] https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2021/04/ansteckendes-gaehnen-bringt-soziale-vorteile [Besucht am 28. April 2022]

[5] https://www.nachhaltigleben.ch/gesundheit/fruehjahrsmuedigkeit-8-tipps-gegen-das-grosse-gaehnen-3980 [Besucht am 28. April 2022]

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